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Friedensbotschaften aus
Rangsdorf |
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WAS: |
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Rangsdorf - Zeitstrahl
der Geschichte |
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1935 |
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Mai:
Baubeginn des
Land‑ und Wasserflughafens
und des
Bücker‑Flugzeugwerkes. Oktober: Umzug der Bücker‑Flugzeugbau
GmbH von Berlin‑Johannisthal nach Rangsdorf. Der Flugplatz
wird bis 1945 durchgängig als
Werkflugplatz
und als
Fliegerhorst der Luftwaffe genutzt. |
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1936 |
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30. Juli:
Offizielle Übergabe des Reichssportflughafens, der
Reichsschule für Motorflug (RfM) und des
Aero‑Club‑Hauses
am
Vorabend der Olympischen Spiele von Berlin. Rangsdorf ist Ziel
eines deutschen und internationalen Sternflugs, der
Sportflieger, sowie Austragungsort des "Internationalen
Kunstflugwettbewerbs der Nationen". |
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1937 |
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20. ‑27.
Juni: Rangsdorf ist Zielflughafen des Deutschlandfluges 1937
und eines Sternfluges für
Sportflieger
mit eigenem Fluggerät. |
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1938 |
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Mai:
Rangsdorf ist Start‑ und Zielflughafen des Deutschlandfluges
1938. Am 25. Mai landen hier 369 Flugzeuge. Rangsdorf gehört
beim Zielstrecken‑Segelflug‑Wettbewerb ab Ende Juni zu den
anzufliegenden Plätzen. Am 02. Juli starten deutsche
Sportfliegerinnen zu einem Zuverlässigkeitsflug nach Wyk auf
Föhr. Im Sommer führt Prof. Focke seinen Hubschrauber F 61 in
Rangsdorf der
Federation Aeronautique Internationale
(FAI)
vor. |
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1939 |
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Rangsdorf
ist erneut Start‑ bzw. Zielflughafen von Flugwettbewerben.
Prominente jener Zeit, z. B. Elly Beinhorn, Heinz Rühmann und
Ernst Udet, haben in Rangsdorf ihre Flugzeuge stationiert. Im
Sommer übte hier die
Kunstflugstaffel
der Luftwaffe für ein
Militärfliegertreffen in Brüssel. Nach Kriegsbeginn wird Rangsdorf
vorübergehend statt Tempelhof
Verkehrsflughafen
von Berlin
(04.10.39 ‑ 06.03.40). |
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1940 |
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Im Januar
landet erstmalig eine
Aeroflot‑Maschine
aus Moskau in
Rangsdorf und starten Lufthansa‑Maschinen von hier nach
Moskau. Auf dem nunmehrigen Fliegerhorst Rangsdorf sind eine
Kurierstaffel 110 des Oberkommandos des Heeres (OKH),
Wetterflugzeuge, Transportflugzeuge, ein Luftdienstkommando,
eine Sonderstaffel und weitere Verbände, auch zeitweilig,
stationiert, ab Ende 1943 auch der Stab des Generals der
Schlachtflieger und 1945 wird Rangsdorf
Einsatzflughafen
von Schlachtgeschwadereinheiten auf Junkers Ju 87 und
Focke-Wulf 190. |
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1944 |
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Februar:
Bildung des Kampfgeschwader (KG 200), dem auch die Sonderstaffel des Major
Gartenfeld in Rangsdorf zugeordnet wird.
20. Juli:
Oberst von Stauffenberg
startet von Rangsdorf zum Attentat auf
Hitler und
landet danach wieder in Rangsdorf. |
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1945 |
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Die letzten deutschen Einheiten
verlassen Rangsdorf am 21. April. Der Ort, der Flugplatz und
das Bücker-Flugzeugwerk werden kampflos am 22. April durch die
Rote Armee eingenommen. Vom Rangsdorfer Flugplatz starten nun
Kampflugzeuge der sowjetischen Luftflotte, so Iljuschin I12,
Jakowlew Jak 3 und Lawotschkin La 5 und La 7. Von 1945 bis
Ende 1946 wird Pilotennachwuchs auf Polikarpow Po 2 und
Jakowlew Ut 2 ausgebildet. |
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1946 |
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Das
ehemalige Bücker-Flugzeugwerk wird Standort des am 5. August
in Rangsdorf gebildeten 825. Flugzeug Instandsetzungswerkes.
Es werden Kolbenmotoren des Typs M 11 D und Zellen repariert
und überholt, später auch Strahltriebwerke und Hubschrauber
der Typen Mill Mi 2, Mi 4 und Mi 8 (letztere bis 1994). Auf
dem ehemaligen Gelände des Fliegerhorstes wird von 1956 bis
1994 ein Nachrichtenregiment der sowjetischen 16. Luftarmee
stationiert. |
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1994 |
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Abzug der
Instandsetzungseinheit der GUS‑Luftwaffe aus dem Bücker‑Werk
und des Nachrichtenregiments aus dem Westteil des
Flugplatzgeländes. Die historischen Bauten des
Bücker‑Flugzeugwerkes, das Aero‑Club‑Haus und das Flugfeld
wurden nach Abzug des Militärs unter Denkmalschutz gestellt.
Eigentümer des Gesamtgeländes wurde zunächst die
Bundesrepublik Deutschland. Das Aero‑Club‑Haus wurde als Bestandteil eines
Privatgymnasiums
(Seeschule) ebenso wie die Bücker‑Wohnbauten
an der
Walther‑Rathenau‑Straße
denkmalgerecht saniert. Das
übrige Gelände ist nunmehr Eigentum des Landes Brandenburg und
bisher ungenutzt. |
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2000 |
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Am 23. April landen erstmalig
seit 1945, organisiert vom Förderverein Bücker Museum, zwei in
Polen neu gebaute Bü 131 unter
begeisterter
Anteilnahme
vieler Rangsdorfer
auf dem denkmalgeschützten historischen Flugfeld.
Die Absicht der polnischen Firma
„Historical Aicraft Service”,
wieder Bückerflugzeuge in den denkmalgeschützten Hallen zu
fertigen, scheitert am Widerstand der Gemeinde. |
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2001 |
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Am 5. März
werden die rekonstruierten ehemaligen Werkswohnungen offiziell
übergeben. Am 31. März wird am Rangsdorfer See das
Bücker-Luftfahrt-Museum
eröffnet. Träger ist der Förderverein
Bücker-Museum e.V.
Zum Tag des
offenen Denkmals im Bückerflugzeugwerk zählt der Förderverein
Bücker-Museum mehr als
1000 interessierte Besucher
. Es landen
und starten erneut zwei Doppeldecker, darunter eine
Bü 131 "Jungmann"
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2004 |
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Zum 60.
Jahrestag des Attentats auf Hitler wird ein
Gedenkstein mit Tafel
auf der Seeseite des Aero-Klubs (Seeschule) am 20. Juli
enthüllt.
Besuch eines ehemaligen
Dolmetschers der Bückerwerke, Herrn Kostinsky, am Standort des
Zwangsarbeiterlagers. |
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2005 |
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Erneut
gelingt es dem Förderverein Bücker-Museum ein internationales
Sportfliegertreffen am 20. und 21. August auf dem historischen
Flugfeld in Rangsdorf zu organisierten. Die Veranstaltung
entwickelt sich zu einem Volksfest mit bis zu 6000 Besuchern.
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©2006
Peace Messages from Military Objects |
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