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Zum ehemaligen
Flughafen Rangsdorf gehören eine Vielzahl erhaltener
bzw. noch sichtbarer Zeugnisse südlich der Ortslage.
Architektonisch herausragend sind dabei ohne Zweifel die
vorbildlich sanierte Werkssiedlung in der
Walther‑Rathenau‑Straße
mit Bücker-Villa, Haus
Aero‑Club als Bestandteil eines
Privatgymnasiums
(Seeschule) mit dem Gedenkstein
zum 60. Jahrestag des Attentats
auf Hitler.
Leider
gelang es nicht, den Verfall und die Zerstörung der
denkmalgeschützten Anlagen, insbesondere des Bücker-Flugzeugwerkes, aufzuhalten oder sie einer Nachnutzung
zuzuführen. Kaum noch in der Landschaft erkennbar die Start-
und Landebahn und die Barackenanlage der Zwangsarbeiter.
Dem
Förderverein Bücker-Luftfahrtmuseum e.V. gelang es in den
Jahren 2000, 2001 und besonders im Jahr 2005 hier mit
internationaler Beteiligung wieder Sportflugzeuge auf dem
denkmalgeschützten Flugfeld starten und landen zu lassen und
damit den friedvollen Charakter des nationalen und
internationalen Flugsportes unter Beweis zu stellen. |