Eingang | Impressum | Kontakt | po polsku | latviešu  

 

 
 
  Projekt - Friedensbotschaften aus Militärobjekten  
     
 

Das Projekt "Friedensbotschaften aus Militärobjekten“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bürgervereins Kummersdorf Gut, des Fördervereins Bücker-Museum Rangsdorf e.V., des Fördervereins Heizkraftwerk Beelitz-Heilstätten und der Regionalen Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming.

Gefördert in Kooperation mit dem EZBB des RFV e.V. im Rahmen des USUS-Netzwerkes und der Unterstützung der EU-Kommission im Rahmen des PRINCE Programms.

 
     
 

Projektinhalt

 
  internationales Seminar  
     
 

Der einstige Schießplatz Kummersdorf, das ehemalige sowjetische Militärhospital in Beelitz Heilstätten und das ehemalige Bücker-Flugzeugwerk in Rangsdorf waren vor wenigen Tagen Zwischenstation für Teilnehmer des internationalen Seminars "Friedensbotschaften aus Militärobjekten". Polen, Letten, Litauer, Ukrainer und Deutsche besichtigten Ex-Militärflächen in Beelitz-Heilstätten, Rangsdorf und Kummersdorf-Gut. Sie ließen sich erklären, wie das militärische Erbe aufgearbeitet wird.

Ralf Kaim von der Bürgervereinigung Kummersdorf-Gut führte die Gäste über die so genannte Versuchsstelle West, wo die Wehrmacht Raketen testen ließ. Mit der dort entwickelten Technologie fliegen noch heute Raketen ins All. Kummersdorf gilt neben Peenemünde als Wiege der Raumfahrt. Etliche historische Gebäude wie Raketenprüfstände, Kommandantenvilla, Zeughaus oder Wasserturm stehen schon unter Denkmalschutz. Es gibt regelmäßige Führungen auf genehmigten Routen. Das dem Bund gehörende Gelände war zehn Jahre lang Vorbehaltsfläche für den geplanten Großflughafen Berlin-Brandenburg. Was jetzt damit geschieht, ist unklar. Kaim hofft, dass der Verein weiter forschen kann. Sein Traum: ein Freilichtmuseum mit Lehrpfaden verwirklichen.

Der Bürgerverein Kummersdorf Gut, der Förderverein Bücker-Museum Rangsdorf und der Förderverein Heizkraftwerk Beelitz-Heilstätten sind Partner des von der EU geförderten Projektes "Friedensbotschaften aus Militärobjekten". Sie stellten im Seminar ihre Arbeit vor und erfuhren von Vertretern des Museums "Polnische Heimatarmee Krakow", des Okkupationsmuseums Riga oder des litauischem Museums Fort Kaunas, wie sie mit der Vergangenheit umgehen.

Das Projekt "Friedensbotschaften" soll den Informationsaustausch und das gegenseitige Vertrauen bei den östlichen Nachbarstaaten und neuen EU-Mitgliedern fördern. Das ist wohl gelungen. Klaus Lewandowski vom Bücker-Verein Rangsdorf hat Kontakte zum Luftfahrtmuseum Krakau geknüpft. Ralf Kaim aus Kummersdorf will demnächst das Okkupationsmuseum Riga besuchen. "Umgekehrt haben fast alle gesagt, dass sie noch einmal nach Kummersdorf kommen", freut er sich.

Handfestes Resultat des Projekts sind für alle drei teilnehmenden Vereine Computer, womit Gäste per Bildschirmberührung eine virtuelle Führung durch das jeweilige Konversionsgebiet erleben. Im April werden die Geräte in Kummersdorf und Rangsdorf installiert. Die Informationen in Wort und Bild sind jederzeit ergänzbar.

 
     
 
  Eine Zusammenfassung zu "Projekt - Friedensbotschaften aus Militärobjekten" können sie hier in PDF - Format herunterladen. Die Größe der Datei beträgt: 30 KB
 
     
 

nach oben

 
     
     
     
     
     
     
     
     
     

©2006 Peace Messages from Military Objects